Angst
Die meisten von uns kennen das: Eine
subjektiv empfundene, unangenehme Situatio
n;
ein Moment meist körperlicher und gedanklicher Anspannung, das
Gefühl die Kontrolle über sich und/oder die Umwelt zu verlieren; das
Gefühl der Ohnmacht, in großen Menschenmengen, in engen Räumen
(Fahrstuhl, Flugzeug), bei Präsentationen, aber auch insbesondere
auf der Bühne, vor Zuschauern. Sind die Symptome schwach ausgeprägt
und durchaus noch handle-bar spricht man von Lampenfieber. In
ausgeprägter und stark beeinträchtigender Form für Körper und Geist,
die zu Blackout führen kann, nennt man dies dann
Auftrittsangst.
Allerdings ist
Angst in
ihrer ursprünglichen Form nützlich und überlebenswichtig. Sie dient
einerseits als Warnsignal und bildet andererseits die innere
Grundlage für eine erhöhte Aufmerksamkeitsbereitschaft und eröffnet
die Möglichkeit zur Flucht.
Häufig auftretende oder dauerhafte Angstgefühle stellen jedoch meist
eine deutliche Belastungen für den Einzelnen dar. Solche Zustände
lösen oft erheblichen
Stress aus. Aber auch diese Momente hoher Anspannung sind in
ihrer eigentlichen evolutionären Bedeutung etwas sinnvolles. Es
handelt sich hierbei u.a. um die Bereitstellung körperlicher
Energie, um mit bedrohlichen Situationen fertig zu werden. Ist die
Gefahrensituation überstanden, so reguliert der gesunde Körper sein
Erregungsniveau wieder auf einen niedrigeren, entspannten Zustand
zurück. Dauerhafte Belastungen dieser Art können schädlich wirken
und sich auf verschiedenen körperlichen Ebenen bemerkbar machen;
Suchen Sie aktive Hilfe auf, wenn Sie das Gefühl
haben, dass ihre Angst:
- unangemessen stark oder anhaltend ist
- meist ohne wirkliche Bedrohung auftritt
- schwer kontrollierbar und nur schwer aushaltbar ist
- Leid verursacht
- Ihr Leben maßgeblich einschränkt
einige der häufigsten Beeinträchtigungen durch Angst+Stress:
emotional: Gefühl der
Hilflosigkeit; deutliche Nervosität; Angst vor
Kontrollverlust
kognitiv: Denkblockaden;
schlechte Konzentration;
muskulär: Kopfschmerzen;
Rückenbeschwerden ; allg. Verspannungen
vegetativ: Herzrasen,
trockener Mund, Enge in der Brust