Für die Meisten gehört eine leichte
Aufregung vor einem
Auftritt, einer Prüfung oder einer Präsentation dazu. Vielleicht ein leichtes Kribbeln im Körper,
etwas Nervosität, die meisten von uns kennen das und können gut
damit umgehen. Werden diese Symptome etwas stärker wahrgenommen oder
kommen noch weitere Symptome leichterer Ausprägung hinzu wie z.B.
kalte oder ein wenig feuchte
Hände, erhöhter Herzschlag, trockener Mund etc., so spricht man im
allgemeinen von Lampenfieber.
Wenn nun aber die Symptome in derart ausgeprägter Form auftreten
bzw. noch weitere Symptome hinzukommen - wie z.B. stark
eingeschränkte Wahrnehmung oder der sog. 'Tunnelblick' -
so dass man befürchtet, die Situation nicht mehr bewältigen zu
können, und man während der Situation auf der Bühne
steht, vielleicht seinen Text oder seine Handlungen vergisst, so handelt es
sich nicht mehr um gewöhnliches Lampenfieber, sondern definitiv um
stark beeinträchtigende Auftrittsangst ...
... bzw. in
einer Prüfungssituation - z.B. in der Schule oder Hochschule - um
Prüfungsangst.
In allen drei oben beschriebenen Fällen handelt es sich um kognitiv unterschiedliche Bewertungen von ähnlichen Situationen. Hierbei spielt es nur ein untergeordnete Rolle, ob diese individuellen Bewertungen bewusst oder undbewusst stattfinden. Tatsache ist, dass der eine die Situation als bewältigbare Herausforderung wahrnimmt, während der andere das gesamte Ereignis als bedrohlich, ja vielleicht sogar lebensbedrohlich wahrnimmt und interpretiert. An eine entspannte Aufführung, Prüfung oder Präsentation als Akteur ist in einem solchen Moment nicht mehr zu denken. Dies wirkt sich dann leider häufig spürbar negativ auf die Qualität der Darbietung, oder in einem anderen Fall negativ auf die Prüfungsnote aus.
Hilfe für Sie ...
oder ... was ich für Sie tun kann!
Aufgrund meiner umfangreichen Erfahrung in diesem
Bereich, basierend sowohl auf eigenen Bühnenauftritten als
auch auf jahrelanger Zusammenarbeit mit Klienten/innen einerseits
sowie theoretischer und praktischer Aus- und Weiterbildung
andererseits, verfüge ich über eine Reihe verschiedener erprobter Verfahren,
die in den meisten
Fällen zu einer deutlichen Verbesserung Ihrer Symptomatik führen
können.
Die gezielt anwendbaren Methoden sollten bereits frühzeitig während
der Übungs- und Vorbereitungsphase eingesetzt werden. Hierzu gehören
u.a.
- Mentalisierungsphasen der verschiedenen
Stadien des
Auftritts oder der Präsentation
- Positive Sensibilisierung der Sinneswahrnehmung
- Kognitive Veränderung negativer Gedanken
- Ganzheitliche und bewusste Integration emotionaler
Vorgänge
- Bewusstwerdung und damit Beeinflussung körperlicher
Vorgänge
- Imaginationsübungen
- Positive Affirmationsarbeit
- Muskelentspannungstraining
- Praktische Visualisierungsübungen
... und ... ein weiterer wesentlicher Aspekt
- gemeinsam mit Ihnen den Ursprung Ihrer Angst
klären, um
einen nachhaltigen Erfolg der Behandlung zu
gewährleisten!
Entsprechende praktische Hilfe sowie psychologische Unterstützung bei Lampenfieber, Auftritts- oder Prüfungsangst oder Ängsten i. allg. finden Sie unter KONTAKT!
Klicken Sie auf den unten aufgeführten link,
um sich selbst ein Bild zu machen zwischen dem
Verhältnis körperlicher und geistiger Erregung sowie
des davon abhängigen Leistungs- niveaus.
Lampenfieberkurve (pdf)